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We Were Strangers

Heimat: Manchester, UK

Genre: Indie

Website: https://www.facebook.com/wewerestrangersmusic/

„Mum, ist das wirklich Grandpa da im Fernsehen?“ „Ja, Stefan, ich hab dir doch gesagt, dass er eine tragende Rolle in We Were Strangers gespielt hat…“ So oder so ähnlich könnte sich das Szenario vor gut 20 Jahren im Hause Melbourne abgespielt haben. Natürlich hat Stefans Großvater nicht in John Hustons End-Vierziger Drama mit Jennifer Jones und John Garfield mitgespielt – auch wenn ihm seine Mutter das weismachen wollte. Dennoch scheint ihn diese Geschichte nachhaltig beeindruckt zu haben, taufte er doch sein im Jahr 2015 ins Leben gerufene Singer/Songwriter-Bandprojekt auf eben diesen Namen – We Were Strangers.

Stefan Melbourne, Sänger, Gitarrist und Kopf von We Were Strangers wuchs im Vereinigten Königreich – genauer gesagt in Manchester – auf. Geprägt durch den musikalischen Output seiner Heimatstadt lernte er mit 15 Schlagzeug zu spielen, merkte aber recht schnell, dass dies nicht das richtige Instrument für ihn war um Songs zu schreiben. So griff er zur Gitarre und trat bei Open Mic Sessions in diversen Pubs auf.

Nach etlichen Shows unter seinem bürgerlichen Namen erschien im Jahr 2015 mit Before die erste selbstveröffentlichte EP als We Were Strangers. Es folgte ein Booking-Deal mit Grand Hotel van Cleef, die Stefan zusammen mit The Lake Poets Anfang 2016 zum ersten Mal nach Deutschland schickten. Nun – ein Jahr später – liegt uns mit Beneath A Broken Sky endlich das Debütalbum des jungen Briten vor, über das Melbourne selbst sagt:

„There are many themes running through the album, I really wanted to make an album that flowed and moved almost like one continual track. I had loads of songs that I thought I’d put on the album but it actually ended up that half the record was made of new songs that were written whilst recording.“

In der Tat ist es Melbourne gelungen, ein stringentes aber dennoch abwechslungsreiches Werk zu erschaffen, das bewegt – oder, um es mit den treffenden Worten des Clash Magazine zu sagen: „The Manchester act allows each track to unfurl at its own pace, a graceful incline that often contains a devastating emotional truth

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