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The Lancaster Orchestra

Heimat: Stockholm, Schweden

Genre: Singer/Songwriter

Website: http://www.thelancasterorchestra.com

Sehnsüchtige Arrangements und melancholische Melodien untermalen die Momente des Lebens, wenn dieses sich in all seinen Facetten offenbart – in Schönheit, Traurigkeit, Erfolg und Niederlage.

The Lancaster Orchestra ist – anders als es der Name vermuten lässt – das Projekt eines Einzelnen und der Musiker, die er gerade um sich schart: Carl Mathson gründete The Lancaster Orchestra vor ca. 10 Jahren im Süden Schwedens. Seinen musikalischen Kontext fand er in Malmö – wo er mit Musikern der Band Logh oder dem Multiinstrumentalisten/Produzenten Tomas Ebrelius (Christian Kjellvander) gemeinsame Sache machte. Einige dieser Musiker gehen heute noch immer an seiner Seite – so auch Ebrelius, der als Produzent für das hier vorliegende Album tätig war.

Carl hinterließ bereits mit seinem Debütalbum „With Help From Absent Friends“ (2005) einen Fußabdruck in der Musikszene Schwedens und erntete Vergleiche mit Neil Young, Ron Sexsmith oder Damien Jurado. Bereits ein Jahr später erschien mit „Never Cried Once When I Could Have“ das zweite Album des Lancaster Orchestras, mit welchem die Pfade des Alternative Countries betreten und mehr Raum für Uptempo-Songs gelassen wurde.

„Ich wollte bandorientierter arbeiten und mich vom ersten Album abheben. Am Ende stellte sich aber heraus, dass es mir nicht liegt über ein fixes Line-Up nachzudenken, in dem jeder Musiker einen festen Part hat. Ich ziehe es vor, einen Song zu schreiben um dann heraus zu finden, in welchem Arrangement dieser am besten funktioniert.“

Beide Alben erhielten durchweg positive Kritiken, was Mathson 2007 als einzigen europäischen Act auf das Americana Music Association’s festival in Nashville, Tennessee brachte.

Der ursprüngliche Arbeitstitel des nun selbstbetitelten Albums lautete „Death Of An Orchestra“ was auf eine sehr reale Nahtod-Erfahrung zurück zu führen ist. Mitte 2010 starb Carl beinahe bei einem Autounfall. Zwei Jahre und drei Operationen später kam er einer physischen Genesung nahe – der psychischen half sicherlich das Schreiben von Songs, die er ab 2011 mit bereits erwähntem Tomas Ebrelius aufnahm.
„Mein eigentliches Ziel war es, diesen Songs gerecht zu werden. Ich fühlte, dass sie aufgenommen werden mussten. Für eine lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob dies lediglich dazu diente, ins Leben zurück zu gelangen oder ob daraus ein Album entstehen würde.“

Glücklicherweise trat letzteres ein. „The Lancaster Orchestra“ ist ein wunderschönes und emotionales Werk das neben filigranen Melodien vor Augen führt, dass das Leben oft unfair aber niemals nicht lebenswert ist.

Diskographie:

With Help From Absent Friends CD/MP3 (Nonofon, 2006)

Never Cried Once When I Could Have CD/MP3 (Rootsy, 2008)

The Lancaster Orchestra (LP/MP3) (10.10.2014) Kaufen

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